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Auf die Frage, wie es mir beim Interview zum Film "  die Kinder lassen grüßen  " ergangen ist, kann ich folgendes berichten:

Ich war es gewohnt, die Fragen in Bezug auf meine Geschichte zu beantworten. Doch dieses Mal war es anders. Von Anbeginn an sollte ich mein Schicksal erzählen, schon nach kurzer Zeit holte mich meine Vergangenheit ein und alles war wieder da, so wie ich es erlebt hatte. Plötzlich war ich wieder das kleine Mädchen, ausgeliefert und allein gelassen, ohne Hoffnung auf Geborgenheit und Liebe. Mit dieser Reaktion von mir hatte ich nicht gerechnet. Jetzt war mir klar, dass die Verletzungen und Wunden, die mir zugefügt wurden nach all den Jahren bereit waren, aufzubrechen und eine vollkommene Heilung nicht möglich ist.

Vielleicht gerade deswegen werde ich immer bereit sein, über mein Erlebtes zu sprechen, denn meine Geschichte soll nicht umsonst gewesen sein.




Viele der Betroffenen konnten das Martyrium bis heute nicht verarbeiten. Für ein normales Leben reichte die Kraft und Energie nicht mehr. Alkohol und Drogen beherrschten ihr Leben bis hin zum ersehnten Freitod. Jene, die diesen Holocaust überlebt haben, kämpfen um Gerechtigkeit, sie werden nach wie vor als Lügner hingestellt. Ist die Beweislage dennoch erdrückend, wird der
" schwarze Peter " von Einem zum Anderen geschoben und zu guter Letzt wird die
" Verjährungsfrist " aus dem Ärmel gezaubert. Dass sich die Wunden nach all den Jahren kaum schließen und jeder Zeit bereit sind aufzuplatzen,
 interessiert weder unsere Politiker noch die " Mutter Kirche ".

Ich sehe den Film als Aufforderung und Mahnung an " Staat und Kirche " endlich die Verantwortung zu übernehmen.
 

Straffällig gewordene Kirchenbedienstete müssen vor ein weltliches Gericht gestellt werden.

Abschaffung der " Verjährungsfrist ", eine Frist, die ausschließlich die Täter schützt.

Keine " Bewährungsstrafen " für Sex-Täter, Bewährungsstrafen leisten Vorschub für erneute Schwerverbrechen.

Betroffene, die an der Armutsgrenze leben müssen, haben ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben und folglich eine angemessene finanzielle Absicherung und keine unwürdigen Almosen durch die Klasnic-Kommission. Es sind Vermögen mit dem Leid dieser missbrauchten Kinder verdient worden!

Körperliche und sexuelle Gewalt an Kindern ist Seelenmord, Mord darf und kann nicht verjähren!